Mehr Arbeitszeitflexibilität

Floristen / Fachverband Deutscher Floristen

Mit Liebe zum Detail
So möchte ich arbeiten! 
Damit Ihre Hochzeit zum schönsten Tag wird

Frisch verarbeitet und termingerecht

So möchte ich arbeiten

Floristen gestalten mit Blumen und Pflanzen. Dabei entstehen wundervolle Werkstücke, die Menschen viel Freude bereiten oder auch Trost spenden. Damit der Kunde viel Freude an diesen blumigen Unikaten hat, müssen alle Bestandteile frisch verarbeitet werden, da die wenigsten Elemente lange Zeit vorab auf Vorrat produziert werden können. Vieles muss direkt zum Kundentermin gefertigt werden.

Das wird am deutlichsten bei Hochzeiten und Trauerfeiern. Auch wenn z. B. ein Mitarbeiter des Florist-Fachgeschäftes plötzlich erkrankt, müssen der Brautstrauß oder der Trauerkranz pünktlich fertiggestellt sein und geliefert werden.

Dies gilt umso mehr, wenn speziell nach Kundenwunsch ausgesuchte und bestellte Blumen später als vereinbart angeliefert werden. Auch hier muss die Weiterverarbeitung zu Sträußen, Gestecken, Braut- oder Trauerschmuck zügig erfolgen, um eine höchst mögliche Frische und um den Wunschtermin der Lieferung zu gewährleisten.

Genau an dieser Stelle treten immer wieder arbeitsrechtliche „Stolperfallen“ auf.  Nach wohlorganisiertem Arbeitsplan sind die 10 Stunden Arbeitszeit der Floristin ausgeschöpft, aber der Trauungstermin steht an, auch wenn die Brautstraußblumen verspätet angeliefert werden. Die Arbeit am nächsten Tag fertig machen zu wollen, wäre hier eine Farce. Das gleiche gilt im Falle einer großen Dekoration zur Eröffnung eines Unternehmens, bei einer Trauerfeier oder einem ähnlich terminierten Anlass. Blumen sind verderblich, daher kann kaum ein Werkstück länger vorproduziert werden, und wenn sich die Situation vor Ort dann unerwartet ändert, können die 10 Stunden Arbeitszeitbeschränkung unvermittelt nicht mehr ausreichen.

Die Floristen benötigen deshalb mehr Flexibilität der Arbeitszeit innerhalb der Wochenarbeitszeit.

Gerade unseren vielen Teilzeitkräften, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen müssen, wäre damit geholfen. Dabei geht es auch den Floristen nicht um die Erhöhung des gesetzlichen Arbeitszeitvolumens, sondern nur um die angesprochene Flexibilität zugunsten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

 

Barbara Storb im Gespräch

Das ganze Interview

Lesen Sie hier mehr zu den Forderungen der Floristen

Mehr Flexibilität

Download Mehr Flexibilität und Beispiele aus der Arbeitsrealität