Mehr Arbeitszeitflexibilität

GWA

So möchte ich arbeiten
Mehr Flexibilität in der Arbeitszeit!
Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Kurzportrait GWA (Gesamtverband Kommunikationsagenturen)

Martin Bonelli im Gespräch

Der GWA spricht für die Agenturbranche gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Er verdeutlicht die Funktion von Wirtschaftskommunikation, Werbung und Agenturen in der Marktwirtschaft, national und international. Der GWA vertritt die Interessen seiner Mitglieder den Marktpartnern gegenüber. Er sorgt dafür, dass Werbungtreibende und Politik über das Spektrum der GWA Agenturen informiert sind. Der GWA unterstützt das Agentur-Management seiner Mitglieder durch agenturspezifische Dienstleistungen und bei der Aus- und Weiterbildung der Agenturmitarbeiter. Seine rund hundert Mitglieder repräsentieren Deutschlands führende Kommunikationsagenturen.

Kommunikationsagenturen (oder Kreativwirtschaft?)

Gesetzliche Regelungen flexibler gestalten und mehr betriebliche Lösungen ermöglichen

Die Kreativwirtschaft und besonders die Kommunikationsagenturen kommen mit den starren Vorgaben im Arbeitszeitgesetz immer weniger zurecht. Durch ad-hoc-Aufträge und -Pitches (Wettbewerbspräsentationen) durch die Auftraggeber und Kunden der Agenturen lassen sich vereinzelte Überschreitungen der täglichen Maximalarbeitszeit nicht immer vermeiden. Große Kommunikationsagenturen sind häufig global aufgestellt, es ergeben sich also häufig Kommunikationsanlässe über mehrere Zeitzonen hinweg. Nach Feierabend ist bei wichtigen Aufträgen manchmal das schnelle Checken der E-Mails am Abend von Hause aus also notwendig. So kann die zwingend vorgeschriebene Ruhezeit nicht immer genau eingehalten werden. Das darf jedoch nicht dazu führen, dass die elfstündige Frist erst danach beginnt - kurze Unterbrechungen müssen unschädlich sein. Andere Länder haben dies längst in ihrer Gesetzgebung berücksichtigt.

Digitalisierung, mobiles Arbeiten, moderne Kommunikationsmittel und der globale Wettbewerb machen es erforderlich, die gesetzlichen Regelungen anzupassen und die vorhandenen Flexibilisierungsinstrumente der Arbeitgeber auszuweiten. Die betagten Regelungen zur Arbeitszeit haben für Agenturen noch nie gepasst. Nicht zuletzt wegen der Digitalisierung passen sie heute weniger denn je.

Ausnahmen ermöglichen bei täglicher Höchstarbeitszeit und Ruhezeiten

Das Arbeitszeitgesetz muss den neuen Gegebenheiten angepasst werden: weg von einer starren Obergrenze bei der täglichen Arbeitszeit hin zu einer individuelleren Wochen- oder Monatsarbeitszeit. Zudem müssen Regelungen geschaffen werden, die betriebsinterne Abweichungen ermöglichen - unabhängig von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen. Auch bei den gesetzlichen Ruhezeiten muss der Gesetzgeber Möglichkeiten für solche betriebsinternen und branchentypischen Vereinbarungen schaffen.

Das ganze Interview

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