Mehr Arbeitszeitflexibilität

Land und Forstwirtschaft / AGV

Wenn die Natur mich braucht
So möchte ich arbeiten!
Damit die Erdbeeren frisch auf den Tisch kommen

Mehr Flexibilität für regionale Produkte

So möchte ich arbeiten

Die Land- und Forstwirtschaft ist eine Branche, die unter freiem Himmel stattfindet. Wir sind von den Jahreszeiten und dem Wettergeschehen abhängig. Auch in der Tierhaltung steht für uns das Tierwohl im Vordergrund und das hält sich oft nicht an starre Arbeitszeiten oder Sonn- und Feiertagsruhe. Es gibt über das Jahr verteilt Arbeitsspitzen und Zeiten, in denen weniger zu tun ist. Dies ist durch die Vorgaben des aktuellen Arbeitszeitgesetzes nur schwer abbildbar.

Bis zur Einführung des Arbeitszeitgesetzes im Jahre 1994 gab es in der Land- und Forstwirtschaft keine gesetzliche Reglementierung der Arbeitszeit. Die Anwendung der starren Regeln dieses Gesetzes auf unsere Branche war immer schon schwierig und wird immer schwieriger. Die Verbraucher und der Lebensmitteleinzelhandel fragen frische, regionale Produkte nach – was wir sehr unterstützen. Dies muss aber mit den Jahreszeiten und der Witterung in Einklang gebracht werden. Wenn dann noch gesetzliche Einschränkungen und Vorgaben dazu kommen, wird es fast unmöglich, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.

Wir fordern:

An dem Grundsatz der durchschnittlichen Arbeitszeit von acht Stunden täglich wollen wir nicht rütteln. Wir brauchen aber die Möglichkeit, die tägliche und die wöchentliche Arbeitszeit im Einzelfall zu überschreiten und zu einem späteren Zeitpunkt auszugleichen, um Arbeitsspitzen zu brechen. Auch der Ausgleichszeitraum sollte auf ein Jahr verlängert werden, da die Jahreszeiten arbeitsarme und arbeitsreiche Zeiten mit sich bringen.

 

Thomas Stangl im Gespräch

Das ganze Interview

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Mehr Flexibilität

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