Mehr Arbeitszeitflexibilität

Pflegebranche

Mit Leib und Seele
So möchte ich arbeiten!
Damit Sie im Alter gut versorgt sind

Mehr Zeit für Pflege und Familie

So möchte ich arbeiten

Die Altenpflege ist eine der Zukunftsbranchen in Bayern. Hier entstehen mit die meisten neuen Jobs. Sie sind krisensicher und zukunftsfest. Der weit überwiegende Teil der Beschäftigten ist weiblich und arbeitet in Teilzeit. Wollen wir die Herausforderungen des demografischen Wandels meistern, dann muss aus Teilzeit immer mehr vollzeitnahe Teilzeit oder Vollzeit werden. Mit dem jetzigen Arbeitszeitgesetz wird das nicht möglich sein. Denn viele Frauen würden gern Vollzeit arbeiten, können aber nicht an fünf Tagen eine Betreuung für ihre Kinder oder ihre zu pflegenden Angehörigen organisieren. Könnten Sie an zwei Tagen zum Beispiel elf Stunden arbeiten und damit ihre Arbeitszeit insgesamt flexibler gestalten, wäre auch eine Vollzeitbeschäftigung für sie möglich. Damit könnten von heute auf morgen zusätzliche Fachkräftepotenziale für die Pflege älterer Menschen gewonnen werden.

Die Möglichkeit, Vollzeit beschäftigt zu sein, hieße ebenfalls, Armut im Alter zu vermeiden. Auch in der Intensivpflege, bei der Menschen 24 Stunden am Tag in mehreren Schichten betreut und gepflegt werden, fragen viele Pflegekräfte, warum sie nicht fünf Schichten am Stück arbeiten können, um dann eine Woche frei zu bekommen. Leider lässt das antiquierte Arbeitszeitgesetz, das keine Antworten auf die Arbeitswelt 4.0 bietet, auch dies so nicht zu.

Deshalb fordert der bpa Arbeitgeberverband:

  • Wir wollen keine Erhöhung der Gesamtarbeitszeit.

  • Wir wollen eine flexiblere Verteilung der Gesamtarbeitszeit ermöglichen.

  • Wer Vollzeit arbeiten möchte, soll Arbeitszeitrahmen innerhalb der Gesamtarbeitszeit unter Berücksichtigung der Ruhezeiten und des Gesundheitsschutzes selbst gestalten können.

  • Wir wollen ein Arbeitszeitgesetz, das sich an den europäischen Regeln orientiert, Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels bietet und Altersarmut verhindert statt sie produziert.

Kai A. Kasri im Gespräch

Das ganze Interview

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